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Ausgabe in drei Bänden:

  • Band I    220 Seiten
  • Band II   432 Seiten
  • Band III  460 Seiten

     Leinen

 

Übersetzungen in:

  • englisch
  • französisch
  • niederländisch
  • italienisch
  • russisch
  • spanisch
  • tschechisch

 

 

Taschenbuch-Ausgabe:

in drei Bänden

gesamt 1112 Seiten

Schuber

Ausgabe nur geschlosen

Übersetzungen in:

englisch, französisch.

 

Großschrift-Ausgabe:

in drei Bänden

gesamt 1112 Seiten

Schuber

Skivertex, Schuber

Ausgabe nur geschlossen.

 

 

 

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Zoroaster (Zarathustra) wird als Sohn eines Pferdehirten geboren. Treuliche Fügung begleitet seine Kinder-und Jugendjahre, aus denen er den Schatz enger Verbundenheit mit der Natur und den sie belebenden Wesen gewinnt. In der Einsamkeit der Bergwelt wird ihm das Erkennen der höchsten Gottheit, und er reift zum berufenen Wegbereiter der Wahrheit heran.

Mit dem Beginn seines Wirkens trift Zoroaster auf einen tief gesunkenen Glauben im Iran: Das Wissen um den einen Schöpfergott war weitgehend verlorengegangen und das Bild der "Götter" mit menschlichen Denk- und Handlungsweisen vermischt worden.

Durch seine andere Sichtweise und sein Künden vom erhabenen Schöpfer weckt Zoroaster die Aufmerksamkeit des Fürsten hafis, der noch dem alten Glauben an Ahuramazda als dem alleinigen Schöpfer verbunden ist. Mit Unterstützung des Fürsten beginnt Zoroaster nun, im ganzen Lande von Ahuramazda zu künden. Viele erkennen in ihm einen Helfer aus geistiger Not. Er lehrt sie, daß sie ihr Leid selbst verschuldeten, warum der mensch auf Erden ist und wohin ihn sein eigentliches Ziel nach wiederholten Erdenleben führt.

Schließlich findet Zoroaster in Jadasa die Frau, die sein Werk ergänzt und den Frauen Hilfe bringt. Denn gerade diese wurden in weiten Landesteilen in Unwissenheit ueber alle geistigen Dinge gehalten. Ihr gemeinsames segensreiches Wirken beschert dem Land unter Fürst Hafis'weiser Leitung eine Epoche friedevoller Entfaltung in allen Bereichen des Lebens.

Der Glaube an Ahuramazda, den Allerhöchsten, bestimmt nun landesweit dieses Leben und findet Ausdruck in einer blühenden Kunst und Kultur. Während seiner späteren Lebensjahre hält Zoroaster seine Botschaft auf Steintafeln eingeritzt fest und überliefert der Nachwelt sein Wissen darüber, daß ein Endgericht und mit diesem der "Weltenrichter", der Saoshyant, kommen wird, der die Menschen nach ihren Taten richtet.

 

 

         
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