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Ausgabe in drei Bänden:

  • Band I    220 Seiten
  • Band II   432 Seiten
  • Band III  460 Seiten

     Leinen

 

Übersetzungen in:

  • englisch
  • französisch
  • niederländisch
  • italienisch
  • russisch
  • spanisch
  • tschechisch

 

 

Taschenbuch-Ausgabe:

in drei Bänden

gesamt 1112 Seiten

Schuber

Ausgabe nur geschlosen

Übersetzungen in:

englisch, französisch.

 

Großschrift-Ausgabe:

in drei Bänden

gesamt 1112 Seiten

Schuber

Skivertex, Schuber

Ausgabe nur geschlossen.

 

 

 

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Das Buch "Mohammed" schildert Leben und Wirken des Propheten rein und wahr, wie es gewesen ist. Was uns den Islam fremd erscheinen läßt, ist die spätere Entstellung.

Schon als Kind ahnt Mohammed seine Aufgabe. In dem Maße, wie er heranwächst und innerlich reift, wird das Ahnen zum Erkennen, zur Bitte um Weisung von oben; es entrollt sich Bild um Bild, Stufe um Stufe seiner Führung aus dem Licht.

Mohammed unterzieht sich willig jeglicher Arbeit, auch wenn sie nicht in der Richtung seiner Berufung zu liegen scheint. Später, im Rückblick, zeigt sich, wie nötig auch diese besondere Art praktisch-irdischen Wirkens war.

In der Jugend wird ihm die jüdische und die christliche Religion gleichermaßen nahegebracht. Keine von beiden wird ihm zum Erleben, weil sein inneres Gotterkennen sich gegen Erstarrung und Dogma wehrt.

Mohammed will Judentum und Christentum zu einem einheitlichen, lebendigen Glauben verbinden. Das Judentum erscheint ihm erstarrt und abgebrochen, da es Jesus ablehnt; das Christentum enthält für ihn durch manche Auslegung der Kirche nicht mehr die reine Wahrheit, wie sie Jesus gebracht hatte.

Zunächst kann Mohammed über manche Fragen nicht zur Klarheit kommen. Er folgt einem inneren Ruf, geht in die Einsamkeit und weilt beinahe zehn Jahre als Schafhirte in den Bergen. Seine Fragen klären sich. Es wird ihm bewußt, daß er den Arabern die Wahrheit in neuer Form bringen muß.

Wahrheit und Weisheit darf er in seiner Seele aufnehmen, Offenbarung wird ihm zuteil.

Mit Entsetzen sieht Mohammed, als er aus der Einsamkeit zurückkehrt, daß im Lande blutiger Aufruhr getobt hat, der von seinem Wesir in grausamer Weise unterdrückt worden war. Er wollte Arabien im Glauben an Gott zusammenschließen, den Völkern Frieden und Freiheit bringen.

So beglückend es ist, das Reifen, Erkennen und Erfüllen Mohammeds mitzuerleben, so sehr schmerzt das vielfache menschliche Versagen, das sich ihm entgegenstellt.

Es ist im Grunde das gleiche Geschehen wie bei jeder Gnade aus dem Licht, nur in anderer Form: An Stelle lebendiger Wahrheit tritt das Dogma, herrscht die auf Irdisches gerichtete Macht des Dunkels und bringt den Menschen Zwietracht, Vernichtung und Haß.

Es ist gut, durch das Erleben dieses Buches den Blick dafür geöffnet zu bekommen.

 

 

         
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